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SAVLIBDIR

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Bibl.in Verzeichnis sichern (SAVLIBDIR)

Bibl.in Verzeichnis sichern (SAVLIBDIR)

- Umgebungen: Alle Umgebungen (*ALL)
- Threadsicher: Nein
Parameter
Beispiele
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Mit dem Befehl SAVLIBDIR kann eine Bibliothek ins IFS gesichert werden und später mit dem Befehl RSTLIBDIR zurückgespeichert werden.

Mit diesem Befehl können Bibliotheken auf andere Systeme übertragen werden oder zusätzlich als Sicherung ins IFS oder anschließend auf andere Dateisysteme transferiert werden.

Wahlweise können die gesicherten Daten mit verschiedenen Algorithmen verschlüsselt werden. Dabei wird der gesamte Dateninhalt verschlüsselt gespeichert und kann nur noch mit dem Befehl RSTLIBDIR und dem passenden Kennwort zurückgespeichert werden. Zusätzlich kann angegeben werden, dass Daten nur auf dem System wiederhergestellt werden können, auf dem die Sicherung stattgefunden hat, bzw. nur von dem Benutzer, der die Sicherung vorgenommen hat.

Mit vorgefertigten Zielobjektnamen kann komfortabel ein Versionsbackup durchgeführt werden. Beispielsweise können Datenbibliotheken täglich ins IFS gesichert werden und regelmäßig ältere Sicherungen wieder gelöscht werden. Dadurch sind Daten ständig ohne Benutzung eines Bandlaufwerks verfügbar.

Anfang

Parameter

Parameter Beschreibung Auswahl Hinweis
LIB Bibliothek Einzelwerte: *ALL, *NOQLIB
Andere Werte (bis zu 50 Wiederholungen): Generischer Name, Name
Erforderlich, Position 1
TOOBJ Zielobjekt Pfadname, *LIB, *LIBSYS, *LIBDAT, *LIBDATSYS, *LIBDATTIM, *LIBDATTIMSYS Wahlweise, Position 2
TOSFX Zielerweiterung Pfadname, *AUTO, *NONE Wahlweise, Position 3
TODIR Zielverzeichnis Pfadname, '/tmp/' Wahlweise, Position 4
ACCPTH Zugriffspfade sichern *YES, *NO Wahlweise, Position 5
DTACPR Datenverdichtung *LOW, *MEDIUM, *HIGH, *NONE Wahlweise, Position 6
TGTRLS Ziel-Release Zeichenwert, *CURRENT, *PRV Wahlweise, Position 7
PWD Kennwort (Ersteingabe) Zeichenwert, *NONE, *SYSTEM, *USER Wahlweise, Position 8
PWDREPEAT Kennwort (Wiederholung) Zeichenwert Wahlweise, Position 9
ALGORITHM Algorithmus *AES128, *AES192, *AES256, *DES, *RC4, *TDES, *HEX00A, *HEX00B Wahlweise, Position 10
RCYOPTION Wiederherstellungszusatz *NONE, *ALL, *SYSTEM, *USER Wahlweise, Position 11
OMITOBJ Zu übergehende Objekte Werte (bis zu 200 Wiederholungen): Elementliste Wahlweise, Position 12
Element 1: Objekt Qualifizierter Objektname
Qualifikationsmerkmal 1: Objekt Generischer Name, Name, *NONE, *ALL
Qualifikationsmerkmal 2: Bibliothek Generischer Name, Name, *ALL
Element 2: Objektart *ALL, *ALRTBL, *BNDDIR, *CHTFMT, *CLD, *CLS, *CMD, *CRG, *CRQD, *CSI, *CSPMAP, *CSPTBL, *DTAARA, *DTAQ, *EDTD, *EXITRG, *FCT, *FILE, *FNTRSC, *FNTTBL, *FORMDF, *FTR, *GSS, *IGCDCT, *IGCSRT, *IGCTBL, *IMGCLG, *JOBD, *JOBQ, *JOBSCD, *JRN, *JRNRCV, *LOCALE, *MEDDFN, *MENU, *MGTCOL, *MODULE, *MSGF, *MSGQ, *NODGRP, *NODL, *NWSCFG, *OUTQ, *OVL, *PAGDFN, *PAGSEG, *PDFMAP, *PDG, *PGM, *PNLGRP, *PRDAVL, *PRDDFN, *PRDLOD, *PSFCFG, *QMFORM, *QMQRY, *QRYDFN, *RCT, *SBSD, *SCHIDX, *SPADCT, *SQLPKG, *SQLUDT, *SRVPGM, *SSND, *SVRSTG, *S36, *TBL, *TIMZON, *USRIDX, *USRQ, *USRSPC, *VLDL, *WSCST
Anfang

Bibliothek (LIB)

Gibt an, welche Bibliothek gesichert werden soll.

Die Systembibliotheken QSYS*, QDOC*, QRCY*, QRPL*, QSPL*, QSRV, QRECOVERY und QTEMP können mit diesem Befehl nicht gesichert werden.

Es können bis zu 50 Bibliotheken bzw. Bibliotheksgruppen angegeben werden.

Name
Den Namen der zu sichernden Bibliothek angeben. Der Name einer Systembibliothek kann nicht angegeben werden.
Generischer Name
Es werden alle Bibliotheken in der angegebenen Gruppe gesichert. Für jede Bibliothek wird ein separates IFS-Objekt erstellt.
*ALL
Es werden bis auf Systembibliotheken alle Bibliotheken auf dem System gesichert. Für jede Bibliothek wird ein separates IFS-Objekt erstellt.
*NOQLIB
Es werden alle Bibliotheken mit Ausnahme von Bibliotheken, die mit dem Buchstaben Q beginnen, gesichert. Für jede Bibliothek wird ein separates IFS-Objekt erstellt.
Anfang

Zielobjekt (TOOBJ)

Hier wird der Objektname der zu sichernden Bibliothek angegeben. Dem Objektnamen wird automatisch das unter Parameter TOSFX angegebene Suffix angefügt.

Vorgefertigte Spezialwerte generieren einen aussagekräftigen Objektnamen.

Die Eingabelänge kann für diesen Parameter mit & verlängert werden.

*LIB
Der Objektname lautet wie die zu sichernde Bibliothek.

Beispiel: DATEN

*LIBSYS
Der Objektname lautet wie die zu sichernde Bibliothek plus dem Systemnamen getrennt mit einem Unterstrich.

Beispiel: DATEN_I5TEST

*LIBDAT
Der Objektname lautet wie die zu sichernde Bibliothek plus dem aktuellen Tagesdatum getrennt mit einem Unterstrich.

Beispiel: DATEN_20070227

*LIBDATSYS
Der Objektname lautet wie die zu sichernde Bibliothek plus dem aktuellen Tagesdatum und Systemnamen jeweils getrennt mit Unterstrich.

Beispiel: DATEN_20070227_I5TEST

*LIBDATTIM
Der Objektname lautet wie die zu sichernde Bibliothek plus dem aktuellen Tagesdatum und Uhrzeit jeweils getrennt mit Unterstrich.

Beispiel: DATEN_20070227_144805

*LIBDATTIMSYS
Der Objektname lautet wie die zu sichernde Bibliothek plus dem aktuellen Tagesdatum und Uhrzeit und Systemname jeweils getrennt mit Unterstrich.

Beispiel: DATEN_20070227_144805_I5TEST

Objektname
Objektname für die zu sichernde Bibliothek ohne Suffix.
Anfang

Zielerweiterung (TOSFX)

Hier wird das Suffix für den Objektnamen der Sicherung angegeben.

*AUTO
Bei unverschlüsselten Sicherungen wird als Suffix '.SAVF' verwendet. Unverschlüsselte Sicherungen können auch per FTP direkt in eine Sicherungsdatei auf andere Systeme übertragen werden.

Bei verschlüsselten Sicherungen wird als Suffix '.RNTF' verwendet. Verschlüsselte Sicherungen sind nur noch mit dem Befehl RSTLIBDIR und dem passenden Kennwort wiederherstellbar.

Ist eine Dateierweiterung bereits im Objektnamen enthalten, wird kein Suffix angehängt.

*NONE
Es wird kein Suffix verwendet.
Zeichen
Gültige Zeichen für ein Suffix angeben. Der Punkt '.' muß nicht angegeben werden.
Anfang

Zielverzeichnis (TODIR)

Hier wird der Verzeichnisname der zu sichernden Bibliothek angegeben.

Die Eingabelänge kann für diesen Parameter mit & verlängert werden.

/tmp/
Das Objekt der zu sichernden Bibliothek wird im Verzeichnis /tmp/ gespeichert.
Verzeichnisname
Verzeichnisname für die zu sichernde Bibliothek angeben.
Anfang

Zugriffspfade sichern (ACCPTH)

Hier kann angegeben werden ob Zugriffspfade gesichert werden sollen oder nicht.

*YES
Zugriffspfade werden gesichert. Diese Option erhöht das Datenvolumen ist aber schneller bei der Wiederherstellung.
*NO
Zugriffspfade werden nicht gesichert. Die Datenmenge ist geringer, bei der Wiederherstellung wird aber mehr Zeit benötigt.
Anfang

Datenverdichtung (DTACPR)

Gibt an ob beim Sichern von Daten die Daten verdichtet werden sollen oder nicht. Je höher die Komprimierungsstufe desto länger der Sicherungsvorgang.

*LOW
Wird die Sicherungsoperation in eine Sicherungsdatei ausgeführt, wird eine Softwaredatenverdichtung mit dem SNA-Algorithmus durchgeführt. Eine niedrige Verdichtung ist gewöhnlich schneller und die verdichteten Daten nehmen mehr Platz ein als bei Verwendung der mittleren oder hohen Datenverdichtung.

Dieser Parameterwert ist ab Betriebssystem V5R3M0 gültig. Wird dieser Befehl mit einem niedrigeren Release als V5R3M0 ausgeführt, wird für Datenverdichtung der Wert *YES verwendet.

*MEDIUM
Wird die Sicherungsoperation in eine Sicherungsdatei ausgeführt, wird eine Softwaredatenverdichtung mit dem TERSE-Algorithmus durchgeführt. Die mittlere Verdichtung ist gewöhnlich langsamer als eine niedrige Verdichtung, jedoch schneller als die hohe Verdichtung. Die verdichteten Daten nehmen gewöhnlich weniger Platz ein als bei Verwendung einer niedrigen Verdichtung, jedoch mehr als bei einer hohen Verdichtung.

Dieser Parameterwert ist ab Betriebssystem V5R3M0 gültig.

*HIGH
Wird die Sicherungsoperation in eine Sicherungsdatei ausgeführt, wird eine Softwaredatenverdichtung mit dem LZ1-Algorithmus durchgeführt. Eine hohe Verdichtung ist gewöhnlich langsamer und die verdichteten Daten nehmen weniger Platz ein als bei Verwendung der niedrigen oder hohen Datenverdichtung.

Dieser Parameterwert ist ab Betriebssystem V5R3M0 gültig.

*NONE
Es wird keine Datenverdichtung vorgenommen.
Anfang

Ziel-Release (TGTRLS)

Es wird das Release des Betriebssystems angegeben, unter dem das Objekt zurückgespeichert und verwendet werden soll.

Bei der Angabe des Wertes für das Ziel-Release wird das Format VxRxMx verwendet. Vx ist die Version, Rx das Release und Mx die Modifikationsstufe. V5R3M0 ist z. B. die Kurzform für Version 5, Release 3, Modifikationsstufe 0.

Welche Werte gültig sind, ist von der aktuellen Version, dem aktuellen Release und der aktuellen Modifikationsstufe des Betriebssystems abhängig. Die gültigen Werte ändern sich mit jedem neuen Release.

*CURRENT
Das Objekt soll unter dem Release des Betriebssystems zurückgespeichert und verwendet werden, das zur Zeit auf dem System installiert ist. Das Objekt kann auch auf einem System zurückgespeichert werden, auf dem ein Folge-Release des Betriebssystems installiert ist.
*PRV
Das Objekt soll unter dem vorherigen Release des Betriebssystems mit Modifikationsstufe 0 zurückgespeichert werden. Das Objekt kann auch auf einem System zurückgespeichert werden, auf dem ein Folge-Release des Betriebssystems installiert ist.
VxRxMx
Das Release im Format VxRxMx angeben. Das Objekt kann auf einem System zurückgespeichert werden, auf dem das angegebene Release oder ein Folge-Release des Betriebssystems installiert ist.
Anfang

Kennwort (PWD)

Falls die Datensicherung verschlüsselt werden soll, ist ein Kennwort erforderlich.

*NONE
Die Datensicherung erfolgt ohne Verschlüsselung. Diese Sicherungen können auch mit FTP auf andere Systeme direkt in eine Sicherungsdatei übertragen werden und von dort aus mit dem Systembefehl RSTLIB wiederhergestellt werden.
*SYSTEM
Das hinterlegte Systemkennwort wird für die Verschlüsselung der Datensicherung verwendet. Das Systemkennwort muß vorher mit dem Befehl SETRNTPWD TYPE(*SYSTEM) hinterlegt werden, bevor dieser Parameterwert verwendet werden kann.

Ein hinterlegtes Kennwort ermöglicht z. B. die Eintragung in die Jobplanungseinträge ohne das Kennwort im Klartext hinterlegen zu müssen. Hinterlegte Kennwörter werden verschlüsselt gespeichert.

*USER
Das hinterlegte Benutzerkennwort wird für die Verschlüsselung der Datensicherung verwendet. Das Benutzerkennwort muß vorher mit dem Befehl SETRNTPWD TYPE(*USER) hinterlegt werden, bevor dieser Parameterwert verwendet werden kann.

Ein hinterlegtes Kennwort ermöglicht z. B. die Eintragung in die Jobplanungseinträge ohne das Kennwort im Klartext hinterlegen zu müssen. Hinterlegte Kennwörter werden verschlüsselt gespeichert.

Kennwort
Kennwort angeben, welches zur Verschlüsselung verwendet werden soll. Das Kennwort kann aus bis zu 32 Zeichen bestehen und kann alle darstellbaren Zeichen enthalten.
Anfang

Kennwort (Wiederholung) (PWDREPEAT)

Bei der Datensicherung mit Kennwort muß das vorher eingegebene Kennwort wiederholt werden. Damit sollen vorkommende Tippfehler vermieden werden.

Kennwort
Kennwort angeben, welches zur Verschlüsselung verwendet werden soll. Das Kennwort kann aus bis zu 32 Zeichen bestehen und kann alle darstellbaren Zeichen enthalten.
Anfang

Algorithmus (ALGORITHM)

Hier wird angegeben, nach welchem Verfahren oder Algorithmus die Daten verschlüsselt werden sollen.

*AES128
Die Datensicherung wird mit dem Advanced Encryption Standard Algorithmus 128 Bit (AES-128) verschlüsselt.

AES ist der Nachfolger von DES bzw. TDES und wird nach seinen Entwicklern Joan Daemen und Vincent Rijmen auch Rijndael-Algorithmus genannt (gesprochen wie "Reyndahl"). Bei AES handelt es sich um ein Blockverschlüsselungsverfahren.

Für diese Verschlüsselungsart ist das kostenlose Lizenzprogramm 5722-AC3 (Crypto Access Provider 128-bit) bzw. ab i5/OS V5R4M0 das kostenlose Lizenzprogramm 5722-SS1 Option 35 (CCA Cryptographic Service Provider) erforderlich.

*AES192
Die Datensicherung wird mit dem Advanced Encryption Standard Algorithmus 192 Bit (AES-192) verschlüsselt.

Für diese Verschlüsselungsart ist das kostenlose Lizenzprogramm 5722-AC3 (Crypto Access Provider 128-bit) bzw. ab i5/OS V5R4M0 das kostenlose Lizenzprogramm 5722-SS1 Option 35 (CCA Cryptographic Service Provider) erforderlich.

*AES256
Die Datensicherung wird mit dem Advanced Encryption Standard Algorithmus 256 Bit (AES-256) verschlüsselt.

Für diese Verschlüsselungsart ist das kostenlose Lizenzprogramm 5722-AC3 (Crypto Access Provider 128-bit) bzw. ab i5/OS V5R4M0 das kostenlose Lizenzprogramm 5722-SS1 Option 35 (CCA Cryptographic Service Provider) erforderlich.

*DES
Die Datensicherung wird mit dem Data Encryption Standard Algorithmus 56 Bit (DES) verschlüsselt.

Für diese Verschlüsselungsart ist das kostenlose Lizenzprogramm 5722-AC3 (Crypto Access Provider 128-bit) bzw. ab i5/OS V5R4M0 das kostenlose Lizenzprogramm 5722-SS1 Option 35 (CCA Cryptographic Service Provider) erforderlich.

*RC4
Die Datensicherung wird mit dem Rivest Cipher Algorithmus (RC4) verschlüsselt.

Für diese Verschlüsselungsart ist das kostenlose Lizenzprogramm 5722-AC3 (Crypto Access Provider 128-bit) bzw. ab i5/OS V5R4M0 das kostenlose Lizenzprogramm 5722-SS1 Option 35 (CCA Cryptographic Service Provider) erforderlich.

*TDES
Die Datensicherung wird mit dem Triple Data Encryption Standard Algorithmus 168 Bit (TDES) verschlüsselt.

Für diese Verschlüsselungsart ist das kostenlose Lizenzprogramm 5722-AC3 (Crypto Access Provider 128-bit) bzw. ab i5/OS V5R4M0 das kostenlose Lizenzprogramm 5722-SS1 Option 35 (CCA Cryptographic Service Provider) erforderlich.

*HEX00A
Die Datensicherung wird anhand einer variabel definierten Umsetztabelle bestehend aus den HEX-Zeichen x'00' bis x'FF' feldweise umgesetzt. Bei diesem Algorithmus erhalten gleichwertige Zeichen ein anderes gleichwertiges Zeichen.

Für diese Verschlüsselungsart ist kein separates Lizenzprogramm erforderlich.

*HEX00B
Die Datensicherung wird anhand einer variabel definierten Umsetztabelle bestehend aus den HEX-Zeichen x'00' bis x'FF' byteweise umgesetzt. Die Umsetztabelle wird dabei nach jedem Zeichen verschoben. Dieser Algorithmus ähnelt der Verarbeitungsweise von RC4.

Für diese Verschlüsselungsart ist kein separates Lizenzprogramm erforderlich.

Anfang

Wiederherstellungszusatz (RCYOPTION)

Mit diesem Parameter können Zusatzoptionen für die Wiederherstellung angegeben werden. Damit wird die Sicherheit der Daten nochmals erhöht.

*NONE
Es werden keine Zusatzoptionen für die Wiederherstellung benutzt. Die Wiederherstellung von verschlüsselten Datensicherungen erfolgt mit dem Kennwort zum Zeitpunkt der Sicherung.
*ALL
Die Wiederherstellung der verschlüsselten Datensicherung kann nur auf dem System erfolgen auf dem die Sicherung vorgenommen wurde und nur von dem Benutzer der die Sicherung ausgeführt hat.
*SYSTEM
Die Wiederherstellung der verschlüsselten Datensicherung kann nur auf dem System erfolgen auf dem die Sicherung vorgenommen wurde.
*USER
Die Wiederherstellung der verschlüsselten Datensicherung kann nur von dem Benutzer erfolgen welcher die Sicherung vorgenommen hat.
Anfang

Zu übergehende Objekte (OMITOBJ)

Hier kann angegeben werden ob bestimmte Objekte oder Objektgruppen für die Sicherung ausgeschlossen werden sollen.

Element 1: Objekt

Als Objektname kann auch eine Objektgruppe einer bestimmten Bibliothek angegeben werden.

Qualifikationsmerkmal 1: Objektname

*NONE
Es werden keine Objekte ausgeschlossen.
*ALL
Alle Objekte sollen ausgeschlossen werden.
Generischer Name
Es soll eine Gruppe von Objekten ausgeschlossen werden.
Name
Objektnamen angeben falls ein bestimmtes Objekt für eine Bibliothek ausgeschlossen werden soll.

Qualifikationsmerkmal 2: Bibliothek

*ALL
Das Objekt soll in allen Bibliotheken ausgeschlossen werden.
Generischer Name
Das Objekt soll in einer Gruppe von Bibliotheken ausgeschlossen werden.
Name
Das Objekt soll in einer bestimmten Bibliothek ausgeschlossen werden.

Element 2: Objektart

*ALL
Der Ausschluß bezieht sich auf alle Objektarten.
Objektart
Eine gültige Objektart angeben auf die sich der Ausschluß beziehen soll. Mit F4 kann eine gültige Liste von Objektarten angezeigt werden.
Anfang

Beispiele für SAVLIBDIR

Beispiel 1: Sicherung einer Bibliothek

Mit folgender Anweisung wird die Bibliothek PLANUNG für Betriebssystemrelease V5R2M0 gesichert und als Datei planung.savf im Verzeichnis /tmp/save/ gespeichert.

 SAVLIBDIR LIB(PLANUNG) TGTRLS(V5R2M0) TODIR('/tmp/save/')

Beispiel 2: Sicherung ohne Programmobjekte

Mit folgender Anweisung wird die Bibliothek ANWENDUNG ohne Programmobjekte gesichert und als Objekt Anw_070217.savf im Verzeichnis /tmp/ gespeichert.

 SAVLIBDIR LIB(ANWENDUNG) TOOBJ('Anw_070217')
           OMITOBJ((*ALL/*ALL *PGM))

Beispiel 3: Sicherung mit Verschlüsselung

Mit folgender Anweisung wird die Bibliothek QUELLEN mit Algorithmus AES 256-Bit mit Kennwort 'src9kl34' gesichert. Der Objektname könnte lauten: /tmp/QUELLEN_20070306_183705_I5TEST Die Wiederherstellung kann nur auf dem gesicherten System und vom dem Sicherungsbenutzer erfolgen.

 SAVLIBDIR LIB(QUELLEN) TOOBJ(*LIBDATTIMSYS)
           PWD(src9kl34) ALGORITHM(*AES256)
           RCYOPTION(*ALL)

Beispiel 4: Sicherung mehrerer Bibliotheken

Mit folgender Anweisung werden alle Bibliotheken mit AGS beginnend in das Verzeichnis /tmp/save/ gesichert.

 SAVLIBDIR LIB(AGS*) TODIR('/tmp/save/')

Anfang

Fehlernachrichten

Unbekannt
Anfang