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DECRYPT

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Entschlüsseln (DECRYPT)

Entschlüsseln (DECRYPT)

- Umgebungen:
  • CL-Programm im Stapel (*BPGM)
  • CL-Programm interaktiv (*IPGM)
- Threadsicher: Nein
Parameter
Beispiele
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Mit diesem Befehl kann eine Zeichenkette nach verschiedenen Algorithmen entschlüsselt werden, welche mit dem Befehl ENCRYPT verschlüsselt wurden.

Anfang

Parameter

Parameter Beschreibung Auswahl Hinweis
INPUT Cl-Var für INPUT (2000) Zeichenwert Erforderlich, Position 1
OUTPUT Cl-Var für OUTPUT (2000) Zeichenwert Erforderlich, Position 2
INPLEN Eingabelänge 1-2000 Erforderlich, Position 3
ALGORITHM Algorithmus *AES128, *AES192, *AES256, *DES, *RC4, *TDES, *HEX00A, *HEX00B, *HEX20A, *HEX20B, *HEX40A, *HEX40B Erforderlich, Position 4
PWD Kennwort Zeichenwert, *NONE Wahlweise, Position 5
Anfang

Cl-Var für INPUT (2000) (INPUT)

Gibt den Namen der CL-Variablen im Programm an, in der die Zeichenkette enthalten ist, die entschlüsselt werden soll.

Dies ist ein erforderlicher Parameter.

Zeichenwert
Die Zeichenkette kann aus mindestens 1 bis maximal 2000 Zeichen bestehen. Als Zeichen können alle 256 Hexwerte verwendet werden.
Anfang

Cl-Var für OUTPUT (2000) (OUTPUT)

Gibt den Namen der CL-Variablen im Programm an, in der die entschlüsselten Daten gestellt werden.

Dies ist ein erforderlicher Parameter.

Zeichenwert
Im Rückgabewert steht die entschlüsselte Zeichenfolge.
Anfang

Eingabelänge (INPLEN)

Die Eingabelänge bestimmt, wieviele Zeichen des Parameters INPUT verarbeitet werden sollen.

Bei bestimmten Verschlüsselungsalgorithmen muß die Eingabelänge einen bestimmten Wert bzw. ein Vielfaches von diesem Wert betragen.

Dies ist ein erforderlicher Parameter.

Zahl
Wert zwischen 1 und 2000 angeben.
Anfang

Algorithmus (ALGORITHM)

Hier wird angegeben, nach welchem Verfahren oder Algorithmus die Daten entschlüsselt werden sollen.

Dies ist ein erforderlicher Parameter.

*AES128
Die Eingabezeichenfolge wird mit dem Advanced Encryption Standard Algorithmus 128 Bit (AES-128) entschlüsselt. Die Eingabelänge muß mindestens 16 oder ein Vielfaches von 16 betragen.

AES ist der Nachfolger von DES bzw. TDES und wird nach seinen Entwicklern Joan Daemen und Vincent Rijmen auch Rijndael-Algorithmus genannt (gesprochen wie "Reyndahl"). Bei AES handelt es sich um ein Blockverschlüsselungsverfahren.

Für diese Verschlüsselungsart ist das kostenlose Lizenzprogramm 5722-AC3 (Crypto Access Provider 128-bit) bzw. ab i5/OS V5R4M0 das kostenlose Lizenzprogramm 5722-SS1 Option 35 (CCA Cryptographic Service Provider) erforderlich.

*AES192
Die Eingabezeichenfolge wird mit dem Advanced Encryption Standard Algorithmus 192 Bit (AES-192) entschlüsselt. Die Eingabelänge muß mindestens 24 oder ein Vielfaches von 24 betragen.

Für diese Verschlüsselungsart ist das kostenlose Lizenzprogramm 5722-AC3 (Crypto Access Provider 128-bit) bzw. ab i5/OS V5R4M0 das kostenlose Lizenzprogramm 5722-SS1 Option 35 (CCA Cryptographic Service Provider) erforderlich.

*AES256
Die Eingabezeichenfolge wird mit dem Advanced Encryption Standard Algorithmus 256 Bit (AES-256) entschlüsselt. Die Eingabelänge muß mindestens 32 oder ein Vielfaches von 32 betragen.

Für diese Verschlüsselungsart ist das kostenlose Lizenzprogramm 5722-AC3 (Crypto Access Provider 128-bit) bzw. ab i5/OS V5R4M0 das kostenlose Lizenzprogramm 5722-SS1 Option 35 (CCA Cryptographic Service Provider) erforderlich.

*DES
Die Eingabezeichenfolge wird mit dem Data Encryption Standard Algorithmus 56 Bit (DES) entschlüsselt. Die Eingabelänge kann 8 oder ein Vielfaches von 8 betragen.

Für diese Verschlüsselungsart ist das kostenlose Lizenzprogramm 5722-AC3 (Crypto Access Provider 128-bit) bzw. ab i5/OS V5R4M0 das kostenlose Lizenzprogramm 5722-SS1 Option 35 (CCA Cryptographic Service Provider) erforderlich.

*RC4
Die Eingabezeichenfolge wird mit dem Rivest Cipher Algorithmus (RC4) entschlüsselt. Die Eingabelänge ist variabel und kann im Bereich 1 bis 2000 liegen.

Für diese Verschlüsselungsart ist das kostenlose Lizenzprogramm 5722-AC3 (Crypto Access Provider 128-bit) bzw. ab i5/OS V5R4M0 das kostenlose Lizenzprogramm 5722-SS1 Option 35 (CCA Cryptographic Service Provider) erforderlich.

*TDES
Die Eingabezeichenfolge wird mit dem Triple Data Encryption Standard Algorithmus 168 Bit (TDES) entschlüsselt. Die Eingabelänge kann 8 oder ein Vielfaches von 8 betragen.

Für diese Verschlüsselungsart ist das kostenlose Lizenzprogramm 5722-AC3 (Crypto Access Provider 128-bit) bzw. ab i5/OS V5R4M0 das kostenlose Lizenzprogramm 5722-SS1 Option 35 (CCA Cryptographic Service Provider) erforderlich.

*HEX00A
Die Eingabezeichenfolge wird anhand einer variabel definierten Umsetztabelle bestehend aus den HEX-Zeichen x'00' bis x'FF' feldweise umgesetzt. Bei diesem Algorithmus erhalten gleichwertige Zeichen ein anderes gleichwertiges Zeichen.

Die Eingabelänge ist variabel und kann im Bereich von 1 und 2000 liegen. Für diese Verschlüsselungsart ist kein separates Lizenzprogramm erforderlich.

*HEX00B
Die Eingabezeichenfolge wird anhand einer variabel definierten Umsetztabelle bestehend aus den HEX-Zeichen x'00' bis x'FF' byteweise umgesetzt. Die Umsetztabelle wird dabei nach jedem Zeichen verschoben. Dieser Algorithmus ähnelt der Verarbeitungsweise von RC4.

Die Eingabelänge ist variabel und kann im Bereich von 1 und 2000 liegen. Für diese Verschlüsselungsart ist kein separates Lizenzprogramm erforderlich.

*HEX20A
Die Eingabezeichenfolge wird anhand einer variabel definierten Umsetztabelle bestehend aus den HEX-Zeichen x'20' bis x'FF' feldweise umgesetzt. Bei diesem Algorithmus erhalten gleichwertige Zeichen ein anderes gleichwertiges Zeichen.

In diesem Falle würden nicht darstellbare Zeichen unter x'20' nicht verschlüsselt und auch nicht im verschlüsselten Ergebnis vorkommen. Dies ist dann sinnvoll, wenn die verschlüsselten Daten in einem Editor anzeigbar sein sollen wie z. B. der Editor in SEU.

Die Eingabelänge ist variabel und kann im Bereich von 1 und 2000 liegen. Für diese Verschlüsselungsart ist kein separates Lizenzprogramm erforderlich.

*HEX20B
Die Eingabezeichenfolge wird anhand einer variabel definierten Umsetztabelle bestehend aus den HEX-Zeichen x'20' bis x'FF' byteweise umgesetzt. Die Umsetztabelle wird dabei nach jedem Zeichen verschoben. Dieser Algorithmus ähnelt der Verarbeitungsweise von RC4.

In diesem Falle würden nicht darstellbare Zeichen unter x'20' nicht verschlüsselt und auch nicht im verschlüsselten Ergebnis vorkommen. Dies ist dann sinnvoll, wenn die verschlüsselten Daten in einem Editor anzeigbar sein sollen wie z. B. der Editor in SEU.

Die Eingabelänge ist variabel und kann im Bereich von 1 und 2000 liegen. Für diese Verschlüsselungsart ist kein separates Lizenzprogramm erforderlich.

*HEX40A
Die Eingabezeichenfolge wird anhand einer variabel definierten Umsetztabelle bestehend aus den HEX-Zeichen x'40' bis x'FF' feldweise umgesetzt. Bei diesem Algorithmus erhalten gleichwertige Zeichen ein anderes gleichwertiges Zeichen.

In diesem Falle würden nicht darstellbare Zeichen unter x'40' nicht verschlüsselt und auch nicht im verschlüsselten Ergebnis vorkommen. Dies ist dann sinnvoll, wenn die verschlüsselten Daten in einem Editor anzeigbar sein sollen wie z. B. der Editor in SEU. Auch werden hier die HEX-Zeichen ignoriert, welche bei der Anzeige für die Farbsteuerung zuständig sind.

Die Eingabelänge ist variabel und kann im Bereich von 1 und 2000 liegen. Für diese Verschlüsselungsart ist kein separates Lizenzprogramm erforderlich.

*HEX40B
Die Eingabezeichenfolge wird anhand einer variabel definierten Umsetztabelle bestehend aus den HEX-Zeichen x'40' bis x'FF' byteweise umgesetzt. Die Umsetztabelle wird dabei nach jedem Zeichen verschoben. Dieser Algorithmus ähnelt der Verarbeitungsweise von RC4.

In diesem Falle würden nicht darstellbare Zeichen unter x'40' nicht verschlüsselt und auch nicht im verschlüsselten Ergebnis vorkommen. Dies ist dann sinnvoll, wenn die verschlüsselten Daten in einem Editor anzeigbar sein sollen wie z. B. der Editor in SEU. Auch werden hier die HEX-Zeichen ignoriert, welche bei der Anzeige für die Farbsteuerung zuständig sind.

Die Eingabelänge ist variabel und kann im Bereich von 1 und 2000 liegen. Für diese Verschlüsselungsart ist kein separates Lizenzprogramm erforderlich.

Anfang

Kennwort (PWD)

Für die Entschlüsselung von Daten kann ein Kennwort angegeben werden. Wird kein Kennwort angegeben, werden dennoch intern div. Daten für die Entschlüsselung der Zeichenketten verwendet.

*NONE
Es wird kein Benutzerkennwort verwendet. Die Daten werden dennoch anhand von internen Daten entschlüsselt.
Kennwort
Kennwort angeben, welches für die Entschlüsselung der Zeichenkette verwendet werden soll. Das Kennwort kann aus bis zu 32 Zeichen im Bereich x'00' bis x'FF' bestehen.
Anfang

Beispiele für DECRYPT

Beispiel 1: Entschlüsselung mit AES 128-Bit

Mit folgender Anweisung wird die Zeichenkette &ENCDATA mit dem Advanced Encryption Standard 128-Bit entschlüsselt. Für die Entschlüsselung wird das Kennwort 'Saturn' verwendet. Das Ergebnis wird an Variable &DATA übergeben.

 ENCRYPT INPUT(&ENCDATA) OUTPUT(&DATA)
         INPLEN(30) ALGORITHM(*AES128) PWD('Saturn')

Beispiel 2: Entschlüsselung mit Hex-Tabelle

Mit folgendem Programmaufruf wird der Feldinhalt von &ENCKONTO mit dem Algorithmus *HEX00B entschlüsselt. Als Kennwort wird ein Zeitstempel im Datensatz verwendet der für die Entschlüsselung erforderlich ist. Das entschlüsselte Ergebnis wird im Feld &KONTO zurückgegeben.

 CALL PGM(ENCRYPT)
      PARM(&ENCKONTO &KONTO 20 '*HEX00B' &TIMESTAMP)

Anfang

Fehlernachrichten

Unbekannt
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