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DSPLOGF DLTLOGE

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DSPLOGF

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Protokolldatei anzeigen (DSPLOGF)

Protokolldatei anzeigen (DSPLOGF)

- Umgebungen: Alle Umgebungen (*ALL)
- Threadsicher: Nein
Parameter
Beispiele
Fehlernachrichten

Mit dem Befehl DSPLOGF können Teile aus dem Systemprotokoll QHST angezeigt werden.

Der Vorteil gegebenüber dem Systembefehl DSPLOG sind die erweiterteten Selektionsmerkmale, wie z. B. Benutzer, Nachrichtengruppen oder x-beliebige Suchzeichenfolgen.

Mit dem Befehl DLTLOGE (Protokolleinträge löschen) können einzelne Nachrichteneinträge aus dem Systemprotokoll entfernt werden.

Anfang

Parameter

Parameter Beschreibung Auswahl Hinweis
FROMDATE Zeitraum von Elementliste Wahlweise, Position 1
Element 1: Startdatum Datum, *CURRENT, *BEGIN
Element 2: Startzeit Zeit, *AVAIL
TODATE Zeitraum bis Elementliste Wahlweise, Position 2
Element 1: Enddatum Datum, *CURRENT, *END
Element 2: Endzeit Zeit, *AVAIL
USER Benutzername Einzelwerte: *ALL, *NOQUSER
Andere Werte (bis zu 50 Wiederholungen): Generischer Name, Name, *CURRENT
Wahlweise, Position 3
MSGID Nachrichten-ID Einzelwerte: *ALL
Andere Werte (bis zu 50 Wiederholungen): Generischer Name, Name, *IPLSTS, *LICPGM, *SAVRST, *SECAUT, *SEVC10, *SEVC20, *SEVC30, *SEVC40, *SEVC50, *SEVC60, *SEVC70, *SEVC80, *SEVC90, *SIGNON, *SIGNOF, *STREND, *USVPWR
Wahlweise, Position 4
SCNSTR Suchzeichenfolge Einzelwerte: *NONE
Andere Werte (bis zu 10 Wiederholungen): Zeichenwert
Wahlweise, Position 5
JOBNAME Jobname Einzelwerte: *ALL
Andere Werte (bis zu 50 Wiederholungen): Generischer Name, Name
Wahlweise, Position 6
JOBNBR Jobnummer Einzelwerte: *ALL
Andere Werte (bis zu 50 Wiederholungen): Zeichenwert
Wahlweise, Position 7
OUTPUT Ausgabe *, *PRINT, *OUTFILE Wahlweise, Position 8
OUTFILE Datei für Ausgabe Qualifizierter Objektname Wahlweise, Position 9
Qualifikationsmerkmal 1: Datei für Ausgabe Name
Qualifikationsmerkmal 2: Bibliothek Name, *CURLIB, *LIBL
OUTMBR Auswahl für Ausgabeteildatei Elementliste Wahlweise, Position 10
Element 1: Teildatei für Ausgabe Name, *FIRST
Element 2: Sätze ersetzen oder hinzufügen *REPLACE, *ADD
Anfang

Zeitraum von (FROMDATE)

Hier kann der Startzeitpunkt angegeben werden ab wann das Systemprotokoll ausgewertet werden soll.

Element 1: Startdatum

*CURRENT
Für die Auswertung wird das heutige Tagesdatum verwendet.
*BEGIN
Für die Auswertung wird das frühest verfügbare Datum im Protokoll verwendet.
Datum
Ein gültiges Datum angeben ab wann das Systemprotokoll ausgewertet werden soll.

Element 2: Startzeit

*AVAIL
Der frühest mögliche Zeitpunkt in Kombination mit dem Startdatum wird für die Auswertung des Systemprotokolls verwendet.
Zeit
Zeitpunkt angeben in Kombination mit dem Startdatum ab wann das Systemprotokoll ausgewertet werden soll.
Anfang

Zeitraum bis (TODATE)

Hier kann der Endezeitpunkt angegeben werden bis wann das Systemprotokoll ausgewertet werden soll.

Element 1: Enddatum

*CURRENT
Für die Auswertung wird das heutige Tagesdatum verwendet.
*END
Für die Auswertung wird das spätest verfügbare Datum im Protokoll verwendet.
Datum
Ein gültiges Datum angeben bis wann das Systemprotokoll ausgewertet werden soll.

Element 2: Endzeit

*AVAIL
Der spätest mögliche Zeitpunkt in Kombination mit dem Enddatum wird für die Auswertung des Systemprotokolls verwendet.
Zeit
Zeitpunkt angeben in Kombination mit dem Enddatum bis wann das Systemprotokoll ausgewertet werden soll.
Anfang

Benutzer (USER)

Ein wesentlicher Vorteil dieses Befehls gegenüber dem Systembefehl DSPLOG ist die Selektion nach einem bestimmten Benutzernamen bzw. mehreren Benutzernamen. Damit können z. B. alle Aktivitäten des eigenen Benutzerprofiles an einem Tag angezeigt werden. Es können bis zu 50 Benutzernamen angegeben werden.

*CURRENT
Es werden nur Systemprotokolleinträge angezeigt die dem aktuellen Benutzerprofil entsprechen.
*ALL
Es werden alle Benutzernamen ausgewählt.
*NOQUSER
Es werden keine Benutzer ausgewählt die mit Q beginnen. In den meisten Fällen handelt es sich hier um IBM-Benutzerprofile. Alle Benutzernamen die nicht mit Q beginnen werden ausgewählt.
Generischer Name
Es werden alle Benutzer ausgewählt die mit den eingegebenen Zeichen beginnen. Ein generischer Name ist eine Zeichenfolge gefolgt von einem * und entspricht der angegebenen Gruppe.
Benutzername
Einen gültigen Benutzernamen angeben der für die Selektion der Daten gelten soll.
Anfang

Nachrichten-ID (MSGID)

Mit diesem Parameter kann nach Nachrichten-IDs oder Nachrichtengruppen selektiert werden. Es stehen zahlreiche Nachrichtengruppen zur Verfügung wie etwa alle Nachrichten für Sichern und Zurückspeichern. Es können bis zu 50 Nachrichten-IDs oder Nachrichtengruppen angegeben werden.

*ALL
Es werden alle Nachrichten-IDs ausgewählt.
*IPLSTS
Es werden Nachrichten im Bereich IPL-Status ausgewählt.
*LICPGM
Es werden Nachrichten im Bereich Lizenzprogramme ausgewählt. Darunter fallen z. B. die Überschreitung von Karenzzeiten oder der Ablauf einer Nutzungsbeschränkung.
*SAVRST
Es werden Nachrichten im Bereich Sichern und Zurückspeichern ausgewählt. Darunter fallen in etwa 700 einzelne Nachrichten-IDs.
*SECAUT
Es werden Nachrichten im Bereich Sicherheit und Berechtigung ausgewählt. Darunter fallen in etwa 1000 einzelne Nachrichten-IDs.
*SEVC10
Es werden Nachrichten ab einschließlich Bewertungscode 10 ausgewählt.
*SEVC20
Es werden Nachrichten ab einschließlich Bewertungscode 20 ausgewählt.
*SEVC30
Es werden Nachrichten ab einschließlich Bewertungscode 30 ausgewählt.
*SEVC40
Es werden Nachrichten ab einschließlich Bewertungscode 40 ausgewählt.
*SEVC50
Es werden Nachrichten ab einschließlich Bewertungscode 50 ausgewählt.
*SEVC60
Es werden Nachrichten ab einschließlich Bewertungscode 60 ausgewählt.
*SEVC70
Es werden Nachrichten ab einschließlich Bewertungscode 70 ausgewählt.
*SEVC80
Es werden Nachrichten ab einschließlich Bewertungscode 80 ausgewählt.
*SEVC90
Es werden Nachrichten ab einschließlich Bewertungscode 90 ausgewählt.
*SIGNON
Es werden Nachrichten für Anmeldung ausgewählt.
*SIGNOF
Es werden Nachrichten für Abmeldung ausgewählt.
*STREND
Es werden Nachrichten für Jobstart und Jobende ausgewählt.
*USVPWR
Es werden Nachrichten im Bereich Stromversorgung und USV ausgewählt. Darunter fallen in etwa 300 einzelne Nachrichten-IDs.
Generischer Name
Es werden alle Nachrichten-IDs ausgewählt die mit den eingegebenen Zeichen beginnen. Ein generischer Name ist eine Zeichenfolge gefolgt von einem * und entspricht der angegebenen Gruppe.
Name
Eine Nachrichten-ID angeben die für die Selektion der Daten gelten soll.
Anfang

Suchzeichenfolge (SCNSTR)

Mit diesem Parameter kann nach einer beliebigen Suchzeichenfolge im Nachrichtentext gesucht werden. Es werden nur Nachrichten ausgewählt die die angegebene Zeichenfolge im Nachrichtentext enthalten. Dabei wird nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden. Es können bis zu 10 Suchzeichenfolgen eingegeben werden.

*NONE
Es wird keine Suche nach Zeichenfolge vorgenommen.
Zeichen
Zeichenfolge angeben nach der im Nachrichtentext gesucht werden soll. Werden mehrere Suchzeichenfolgen angegeben muss nur eine davon im Nachrichtentext vorkommen damit die Nachricht ausgewählt wird. Groß- und Kleinschreibung wird ignoriert.
Anfang

Jobname (JOBNAME)

Mit diesem Parameter kann nach Jobnamen selektiert werden. Es können bis zu 50 Jobnamen angegeben werden.

*ALL
Es werden alle Jobnamen ausgewählt.
Generischer Name
Es werden alle Jobnamen ausgewählt die mit den eingegebenen Zeichen beginnen. Ein generischer Name ist eine Zeichenfolge gefolgt von einem * und entspricht der angegebenen Gruppe.
Name
Einen gültigen Jobnamen angeben der für die Selektion der Daten gelten soll.
Anfang

Jobnummer (JOBNBR)

Mit diesem Parameter kann nach Jobnummer selektiert werden. Es können bis zu 50 Jobnummern angegeben werden.

*ALL
Es werden alle Jobnummern ausgewählt.
Generischer Name
Es werden alle Jobnummern ausgewählt die mit den eingegebenen Zeichen beginnen. Ein generischer Name ist eine Zeichenfolge gefolgt von einem * und entspricht der angegebenen Gruppe.
Name
Eine Jobnummer angeben die für die Selektion der Daten gelten soll.
Anfang

Ausgabe (OUTPUT)

Gibt an wie die Ausgabe der Daten erfolgen soll.

*
Eine von einem interaktiven Job angeforderte Ausgabe wird angezeigt. Eine von einem Stapeljob angeforderte Ausgabe wird zusammen mit der Spool-Ausgabe des Jobs gedruckt.
*PRINT
Die Ausgabe wird mit der Spool-Ausgabe des Jobs gedruckt.
*OUTFILE
Die Ausgabe wird in die Datenbankdatei gestellt, die bei Parameter Datei für Ausgabe (OUTFILE) angegeben wurde.
Anfang

Datei für Ausgabe (OUTFILE)

Gibt die Datenbankdatei an, an die die Ausgabe des Befehls übertragen wird. Ist die Datei nicht vorhanden, wird mit diesem Befehl eine Datenbankdatei in der angegebenen Bibliothek erstellt.

Qualifikationsmerkmal 1: Ausgabedatei

Name
Den Namen der Datenbankdatei angeben, in die die Ausgabe des Befehls gestellt wird.

Qualifikationsmerkmal 2: Bibliothek

*LIBL
Die Bibliotheksliste wird nach der Datei durchsucht. Wird die Datei nicht gefunden, wird sie in der aktuellen Bibliothek erstellt. Falls keine aktuelle Bibliothek vorhanden ist, wird die Datei in QGPL erstellt.
*CURLIB
Die Datei wird in der aktuellen Bibliothek für den Thread gesucht. Ist keine aktuelle Bibliothek für den Thread angegeben, wird QGPL verwendet.
Name
Den Namen der Bibliothek angeben in der die Datei erstellt werden soll bzw. die Daten angefügt werden soll.
Anfang

Auswahl für Ausgabeteildatei (OUTMBR)

Gibt den Namen der Datenbankteildatei an, in die die Ausgabe des Befehls gestellt wird.

Element 1: Teildatei für Ausgabe

*FIRST
Die Ausgabe wird in die erste Teildatei der Datei gestellt. Wird OUTMBR(*FIRST) angegeben und ist die Teildatei nicht vorhanden, erstellt das System eine Teildatei mit dem Namen der bei Parameter Datei für Ausgabe (OUTFILE) angegebenen Datei. Ist die Teildatei bereits vorhanden, kann der Benutzer Sätze am Ende der vorhandenen Teildatei hinzufügen oder die vorhandene Teildatei löschen und die neuen Sätze hinzufügen.
Name
Den Namen der Teildatei angeben, in die die Ausgabe gestellt werden soll. Ist die Teildatei noch nicht vorhanden, wird sie vom System erstellt.

Element 2: Sätze ersetzen od. hinzufügen

*REPLACE
Das System löscht den Inhalt der vorhandenen Teildatei und fügt die neuen Sätze hinzu.
*ADD
Das System fügt die neuen Sätze am Ende der vorhandenen Sätze hinzu.
Anfang

Beispiele für DSPLOGF

Beispiel 1: Anzeige aller heutigen Nachrichten

Mit folgender Anweisung werden alle heutigen Nachrichten im Systemprotokoll des momentanen Benutzers angezeigt.

 DSPLOGF

Beispiel 2: Anzeige Nachrichten anderer Benutzer

Mit folgender Anweisung werden alle Nachrichten ab 25.02.2006 des Benutzers CHARLY angezeigt.

 DSPLOGF FROMDATE(250206) USER(CHARLY)

Beispiel 3: Anzeige Nachrichten Sichern/Zurücksp.

Mit folgender Anweisung werden alle Nachrichten ab 25.02.2006 14:00:00 Uhr die mit Sichern oder Zurückspeichern zu tun haben angezeigt.

 DSPLOGF FROMDATE(250206 140000) USER(*ALL) MSGID(*SAVRST)

Beispiel 4: Anzeige Nachrichten Sicherheit

Mit folgender Anweisung werden alle verfügbaren Nachrichten im Bereich Sicherheit und Berechtigung angezeigt.

 DSPLOGF FROMDATE(*BEGIN) USER(*ALL) MSGID(*SECAUT)

Beispiel 5: Anzeige Nachrichten mit Suchzeichenfolge

Mit folgender Anweisung werden alle Nachrichten angezeigt bei denen im Nachrichtentext die Suchzeichenfolge "zurückgespeichert" vorkommt.

 DSPLOGF FROMDATE(*BEGIN) USER(*ALL) SCNSTR('zurückgespeichert')

Anfang

Fehlernachrichten

Unbekannt
Anfang